UROLOGIE AM STADTWALD
ÄRZTE FÜR UROLOGIE, ANDROLOGIE, MED. TUMORTHERAPIE UND PALLIATIVMEDIZIN
DR. MED. ROLF-J. MAUS
DR. MED. BERND COURAGE
DR. MED. SIMONE ECKHARDT
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Wann beginnen die Beschwerden, und wer ist betroffen?

Bei der Frau stellen die Eierstöcke, die wichtigste Bildungsstätte der Sexualhormone, ihre Funktion innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums ein. Genau so plötzlich treten eine Reihe von Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen auf, die aus dem Hormonmangel resultieren. Dieser Prozess, der sich meist im Alter um die 50 abspielt, wird als die „Wechseljahre der Frau“ bezeichnet. Er ist eindeutig hormonmangelbedingt.

Beim Mann sieht das ein wenig anders aus. Die Beschwerden setzen nicht plötzlich, sondern nach und nach ein. Sie beginnen bei dem einen früher, bei einem anderen später. Deshalb glaubte man noch bis vor kurzem, dass kein direkter Zusammenhang zwischen den beobachteten Beschwerden und dem Hormonhaushalt des Mannes besteht. Die Androgenproduktion findet beim Mann zu 95% im Hoden und zu 5 % in der Nebenniere statt. Die Hoden stellen nicht plötzlich die Bildung der Androgene - insbesondere des Testosterons - ein. Der Abfall der Hormonspiegel geht allmählich vor sich. So sinkt zum Beispiel der Spiegel des wirksamen Testosterons ab dem 40. Lebensjahr jährlich um ca. 1,2% ab. Die Nebennierenrinde bildet durch das Alter fast unbeeinflusst einen geringen Teil an männlichen Geschlechtshormonen. Einen begrenzten Zeitraum, den man als Wechseljahre bezeichnen könnte, gibt es bei Männern nicht. Doch weiß man heute, dass der durchschnittliche Androgenspiegel des über 70jährigen Mannes nur noch 2/3 des Wertes junger Männer erreicht. Von Bedeutung ist, dass dabei große individuelle Unterschiede möglich sind.

Es gibt eine Reihe von Männern, die bis ins hohe Altern hinein körperlich und geistig fit und sexuell aktiv sind, die im Einzelfall sogar noch Kinder zeugen können. Daneben gibt es Männer, die bereits in sehr jungen Jahren massive Beschwerden aufweisen, die definitiv auf ein TMS zurückgeführt werden können. Eine große Gruppe bilden die Männer zwischen 45 und 65, die mehr oder weniger viele der genannten Beschwerden aufweisen. Welche dieser Veränderungen direkte Folgen eines TMS sind und welche völlig hormonunabhängig auftreten, kann weitgehend durch medizinische Tests abgeklärt werden. Tatsache ist, dass bestimmte Beschwerden, die bei jungen Männern mit angeborenen oder durch Operationen oder Unfälle verursachten Hormonproduktionsstörungen auftreten, eindeutig auf den Hormonmangel zurückzuführen sind. Bei älteren Männern können deshalb die gleichen typischen Beschwerden mit einem Hormonmangel in Zusammenhang gebracht werden. Ein wichtiger Hinweis dafür sind neben der Erfassung der Beschwerden auch die Bestimmung der Hormonspiegel. Schließlich gibt es Hinweise, dass bereits im Alter von 30 - 35 Jahren die Hormonproduktion beim Mann allmählich nachlassen kann.

Je früher Beschwerden auftreten, um so wichtiger ist es, die Ursachen dafür zu finden und eine geeignete Therapie einzuleiten. Wird ein TMS als Ursache nachgewiesen, ist es nahe liegend, dass, genau wie bei der Frau, das fehlenden Hormon ersetzt wird.

Ziel muss es auch beim Mann sein, Gesundheit, Leistungskraft und Lebensqualität bis ins hohe Alter hinein zu erhalten. Schließlich haben Frauen heute bereits eine bis zu 6 Jahren höhere Lebenserwartung als Männer..

  • Vorwort
  • Einleitung
  • Die Vielfalt möglicher Beschwerden
  • Das komplexe System der Hormone
  • Die sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes
  • Hormonersatztherapie - Die ideale Lösung?
  • Hormontherapie und mehr?
  • Wohin kann sich der ratsuchende Mann wenden ?
  • Zusammenfassung
  • Testen sie sich selbst

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