UROLOGIE AM STADTWALD
ÄRZTE FÜR UROLOGIE, ANDROLOGIE, MED. TUMORTHERAPIE UND PALLIATIVMEDIZIN
DR. MED. ROLF-J. MAUS
DR. MED. BERND COURAGE
DR. MED. SIMONE ECKHARDT
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50935 Köln
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Welche Ursachen haben die verschiedenen Beschwerden?

So vielfältig wie die Beschwerden sind auch die möglichen Ursachen. Eine ist das Älterwerden. Gegen den normalen Alterungsprozess ist noch kein Mittel gefunden. Ursache für das Altern ist das Nachlassen der Wachstums-, Zellteilungs- und Stoffwechselvorgänge, welche die Funktion von Haut, Schleimhäuten, Binde- und Stützgewebe, Skelett und Gefäßsystem, Durchblutung, Wasserhaushalt, Vitaminstoffwechsel, Hirnfunktionen und das subjektive Empfinden tief greifend beeinflussen.

Bei der Frau hat man recht bald erkannt, dass die Regulation der Stoffwechselvorgänge nicht nur von den Lebensjahren sondern auch von den Hormonspiegeln wesentlich beeinflusst wird. Fehlen sie, wird der Alterungsprozess mit seine vielfältigen Symptomen beschleunigt. Werden sie durch eine Hormonersatztherapie von außen zugeführt, profitiert der gesamte Organismus.

Auch beim älteren Mann ändert sich das hormonelle Gleichgewicht. In jungen Jahren gibt es natürliche Schwankungen zwischen morgendlichen und abendlichen Hormonmengen im Blut, morgens sind die Testosteronwerte am höchsten, abends am niedrigsten. Beim älteren Mann ist diese Tagesrhythmik weitestgehend aufgehoben. Die Höhe der Androgenspiegel ist zudem von sehr viel mehr Faktoren abhängig.

  • Zum einen nimmt mit zunehmendem Alter die Testosteronproduktion der Hoden allmählich ab.
  • Zum anderen verringert sich der Anteil des biologisch wirksamen Testosterons im Blut, da es an ein spezielles Eiweiß mit zunehmendem Alter verstärkt gebunden und damit inaktiv wird.
  • Außerdem besteht bei einigen Männern mit zunehmendem Alter auch die Möglichkeit eines Übergewichts der Wirkungen weiblicher Geschlechtshormone, der Estrogene. Diese werden bevorzugt im Fettgewebe gebildet.

Darüber hinaus gibt es viele andere Faktoren, die sich ungünstig auf die Androgenbildung auswirken können und die Androgenspiegel zusätzlich senken. Zahlreiche Medikamente beeinflussen die Hormonproduktion des Mannes ungünstig. Übergewicht, aber auch dauerndes Fasten, Drogen und Alkohol sowie psychischer, aber auch körperlicher Stress können zu einer verstärkten Abnahme des Hormonspiegels führen. Auch schwerwiegende Infektions- bzw. Stoffwechselerkrankungen, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufig die Ursache für eine Störung im Hormonhaushalt des Mannes.

Einerseits kommt den Hormonen beim Mann, genau wie bei der Frau, eine große Rolle bei der Aufrechterhaltung von Lebensfreude und Leistungskraft zu. Genau wie bei der Frau kann ein TMS zahlreiche Störungen bedingen. Andererseits kann jedoch im Gegensatz zur Frau der Mann selbst etwas dafür tun, dass er möglichst lange über hohe Androgenspiegel verfügt. Die Funktionsfähigkeit der Eierstöcke der Frau, welche die Estrogene produzieren, ist dagegen nicht von außen beeinflussbar. Beim Mann produzieren die Hoden auch mit zunehmenden Alter weiterhin Hormone. Die Menge der gebildeten Androgene hängt zu einem gewissen Teil von altersabhängigen Veränderungen am Hoden ab. Die oben genannten Faktoren können die Abnahme der Hormonspiegel jedoch zusätzlich verstärken. Deshalb ist der Mann in der Lage, durch gesunde Ernährung, das Vermeiden von Alkohol und durch geistiges und körperliches Training dazu beizutragen, dass er gesund bleibt. Und gesunde Männer haben nachweislich höhere Androgenspiegel als kranke.

  • Vorwort
  • Einleitung
  • Die Vielfalt möglicher Beschwerden
  • Das komplexe System der Hormone
  • Die sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes
  • Hormonersatztherapie - Die ideale Lösung?
  • Hormontherapie und mehr?
  • Wohin kann sich der ratsuchende Mann wenden ?
  • Zusammenfassung
  • Testen sie sich selbst

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