UROLOGIE AM STADTWALD
ÄRZTE FÜR UROLOGIE, ANDROLOGIE, MED. TUMORTHERAPIE UND PALLIATIVMEDIZIN
DR. MED. ROLF-J. MAUS
DR. MED. BERND COURAGE
DR. MED. SIMONE ECKHARDT
Dürenerstr. 252
50935 Köln
Tel. 0221 - 430 10 91
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Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Testosteronmangel?

Das wichtigste vom Hoden produzierte Androgen ist das Testosteron. Therapie mit Androgenen bedeutet daher Anwendung von Testosteron. Ziel der Therapie ist das Erlangen von physiologischen Testosteronspiegeln, um die Symptome des Androgenmangels zu beheben und seine Spätfolgen zu verhindern. Da die Testosteronspiegel und der Testosteronbedarf in verschiedenen Lebensphasen große Unterschiede aufweisen, muss die Therapie individuell angepasst werden.

Mittlerweile stehen eine Reihe von Präparaten und Anwendungsformen zur Verfügung, die für die meisten Männer die Auswahl eines Produktes mit guter Wirkung und Verträglichkeit ermöglichen.

  • Kapseln:
  • Es gibt die Möglichkeit, Testosteron in Kapselform zu sich zu nehmen. Wird Testosteron oral (durch den Mund) aufgenommen, muss es die Leber passieren. Die Leber baut das Hormon sehr schnell ab. Deshalb wird das Testosteron zuvor chemisch so verändert, dass es den raschen Abbau in der Leber zumindest teilweise umgeht und so kurzfristig ein Anstieg des Testosteronspiegels erreicht wird. Die Kapseln müssen daher in drei Tagesdosen und möglichst zusammen mit fettreicher Nahrung eingenommen werden. Aber selbst dann treten noch längere Phasen mit erniedrigten Spiegeln auf, die auch wieder die bekannten Symptome aufflackern lassen.

  • Injektionen:
  • Da das in den Muskel injizierte Testosteron von dort aus in die Blutbahn abgegeben wird, muss es nicht erst die Leber passieren. Aus diesem Grund werden mit den Spritzen normale Testosteronspiegel erreicht. Die Spritzen müssen alle 2 – 3 Wochen verabreicht werden – länger hält die Wirkung nicht an. Während dieser Wirkdauer schwanken die Hormonspiegel von sehr hoch direkt nach der Injektion bis sehr niedrig kurz vor der nächsten Injektion. Diese starken Schwankungen werden von einigen Männern im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Stimmungsschwankungen als unangenehm empfunden. Trotzdem haben sich gerade die Injektionspräparate in jahrzehntelanger Anwendung auf Grund der guten Wirksamkeit und Verträglichkeit sehr gut bewährt.

  • Pflaster:
  • Testosteronhaltige Pflaster werden auf die Oberarme, die Hüften oder auf den Bauch geklebt. Das Testosteron wird durch die Haut aufgenommen und in die Blutbahn abgegeben. Um ausreichende Spiegel zu erhalten, ist es meist notwendig zwei Pflaster täglich anzuwenden. Die Spitzenspiegel werden ca. 8 Stunden nach dem Aufkleben erreicht und sinken nach 24 Stunden wieder in den unteren Normbereich ab. So kann die bereits erwähnte normale Tagesrhythmik des Testosterons gut nachempfunden werden. Wegen der starken Hautreizungen durch die Pflaster brechen allerdings eine Vielzahl der Männer diese Form der Behandlung wieder ab.

  • Gel:
  • Die modernste Form der Testosteronanwendung ist, das Hormon in Form eines Gels einfach auf die Haut aufzutragen. Dabei wird täglich eine individuell nach dem Schweregrad der Beschwerden und den Ausgangsspiegeln an Testosteron festgelegte Mengen Gel auf die Schultern, die Oberarme oder den Bauch aufgetragen. Das Testosteron wird über die Haut aufgenommen und direkt in die Blutbahn abgegeben. Da die Hormonspiegel unverzüglich ansteigen, erfolgt die Anwendung günstigerweise am Morgen. So kann die natürliche Tagesrhythmik mit morgendlich höheren Spiegeln nachempfunden werden. Die Spiegel bleiben insgesamt über 24 Stunden im Normbereich. Hautreizungen werden sehr selten beobachtet. Insgesamt ist das Gel eine der wirksamsten Formen der Testosterontherapie, und die Anwendung ist sehr einfach und diskret.

  • Vorwort
  • Einleitung
  • Die Vielfalt möglicher Beschwerden
  • Das komplexe System der Hormone
  • Die sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes
  • Hormonersatztherapie - Die ideale Lösung?
  • Hormontherapie und mehr?
  • Wohin kann sich der ratsuchende Mann wenden ?
  • Zusammenfassung
  • Testen sie sich selbst

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